Seit Längerem rede bzw. schreibe ich davon, ein paar ökonomisch motivierte Gedanken zu unserer Reise zu veröffentlichen. Nun endlich ist es so weit, ich hoffe, die bzw. der eine oder andere Interessierte kommen trotz Verspätung noch dazu, das zu lesen.
Verursacherprinzip und Preisdiskriminierung
In vielen Ländern Lateinamerikas gilt, wer einen Nationalpark besuchen will, muss dafür bezahlen. Ausländer werden dabei typischerweise (viel) stärker zur Kasse gebeten als Einheimische, denn es wird bei ihnen - sicherlich zu Recht - eine höhere Zahlungsbereitschaft vermutet. Eine solche Preisdifferenzierung ist ganz leicht möglich, nämlich anhand des Passes.
Mit dem eingenommenen Geld werden die Nationalparks gepflegt sowie die nötige Besucherinfrastruktur aufgebaut und unterhalten. Es ist ökonomisch durchaus sinnvoll, dass nur bezahlt, wer auch profitiert. Idealerweise beteiligt sich somit aber auch die Gemeinschaft - sprich der Staat -, denn Nationalparks locken oft zahlungskräftige Besucher ins Land, tragen zum Erhalt der Biodiversität bei, dienen als CO2 Senken etc.
Caluor'sche Wechselkurstheorie
Es gibt sie, die Touristen, die mit dem Reiseführer in der Hand durch die Gegend rennen und sich bei jedem lautstark beklagen, der einen höheren Preis verlangt als im Buch angegeben ist. Leicht geht dabei jedoch vergessen, dass in einem fremden Land die Produktpreise nur die halbe Wahrheit sind. Genauso relevant ist nämlich auch der Wechselkurs. Beispiel Argentinien: Das Land leidet unter relativ hoher Inflation. Somit sind die Angaben im Reiseführer schnell einmal veraltet und die Preise auf den ersten Blick unverschämt hoch. Betrachtet man jedoch die Wechselkursentwicklung, dürften sich die Gemüter wieder etwas beruhigen, denn der Argentinische Peso hat gegenüber dem Schweizer Franken im Zuge der gestiegenen Inflation stark an Wert verloren.
In etwa dieses Phänomen postuliert auch die so genannte Theorie der realen Wechselkurse, nämlich dass der nominale Wechselkurs (also das Tauschverhältnis, das uns Banken und Geldwechsler anbieten) hauptsächlich dazu dient, die Preisunterschiede bzw. deren unterschiedliche Entwicklungen zwischen zwei Ländern auszugleichen.
Marco Caluori plagte uns in einer seiner berüchtigten VWL-Prüfungen mit einer ähnlichen Frage: Wir sollten einem unwissenden Kollegen erklären, dass er sich trotz einer starken Abwertung der Türkischen Währung gegenüber dem Schweizer Franken wohl zu früh auf sein Instanbul-Wochenende gefreut hat, denn diese vordergründig günstige Veränderung des Wechselkurses könnte gleichzeitig bedeuten, dass in der Stadt am Bosporus die Preise für Kebab, Wasserpfeife und etc. drastisch gestiegen sind.
(Ungleich-)Verteilung
Während meines Studiums habe ich trotz regelmässiger Anwesenheit kaum einmal gehört, dass sich die Verteilung des Wohlstands auf die Leistung bzw. Effizienz einer Volkswirtschaft auswirken kann. Grundsätzlich galt: Die Ökonomen interessieren sich in erster Linie für Effizienz. Wer schlussendlich wie viel bekommen soll, ist eine politische Frage und kann die Leistung sogar schmälern im Sinne von "Umverteilung reduziert den Anreiz, produktiv zu sein". Zweierlei muss dem vehement entgegengehalten werden:
1. Meiner Beobachtung nach führt die Ungleichheit in vielen lateinamerikanischen Ländern dazu, dass den vielen "No-Haves" der Zugang zu einer sinnvollen, also erfolgsversprechenden Bildung verwehrt bleibt. Es kann nämlich - etwas plakativ - gesagt werden, dass nur der Besuch einer für grosse Teile der Bevölkerung unerschwinglichen Privatschule bzw. -universität die Aussicht auf sozialen Aufstieg, eine fair bezahlte Anstellung und damit ein Leben ausserhalb der materiellen Armut ermöglicht. Bei ungenügend ausgebautem Stipendienwesen bedeutet das schlicht, dass sich einzig die kleine Oberschicht u.a. dank der Bildung die lukrativen Jobs sichert. Für Kinder aus der Unter- oder der oft ausblutenden Mittelschicht stehen nur die staatlichen, unter stetigem Mittelentzug leidenden Schulden offen, deren Absolvierung wiederum kaum den Zugang zu den bedeutenden (privaten) Universitäten ermöglicht.
Dieses System verletzt nicht nur die urliberale Forderung nach Chancengleichheit, sondern verhindert, dass das in dem vom Bildungsweg faktisch ausgeschlossenen Bevölkerungsteil brach liegende Humankapital zum Wohle der Gesamtwirtschaft- bzw. -gesellschaft genutzt wird. Dass sich daran rasch etwas ändern wird, bezweifle ich, denn wer hat, der scheut Konkurrenz am meisten.
2. Die mittelbaren Kosten der in Lateinamerika vorherrschenden unverschämten Ungleichverteilung sind jedem Besucher offensichtlich. Wer etwas zu verlieren hat, bunkert sich ein, z.B. in einem der vielen "Villas privadas", private Quartiere, die neben den nötigen Sicherheitseinrichtungen (Mauern, Kameras, Personal) nicht selten auch mit eigenen Supermärkten, Sportplätzen und manchmal gar Schulen auftrumpfen. Gleichzeitig muss der Staat angesichts er hohen Kriminalität viel Mittel in die öffentliche Sicherheit stecken, Geld, dass anderswo sicherlich sinnvoller eingesetzt werden könnte (z.B. Bildung). Auch die Privaten würden ihr Geld wohl lieber anders ausgeben, und wer wünscht sich schon ein Leben in ständiger Angst um Besitz und Leben.
Es fällt schwer, von der Ferne aus Lösungsansätze zu diesen schwerwiegenden und komplexen Problemen zu formulieren. Trotzdem denke ich, dass ein vertrauenswürdiger, starker Staat, ein erster Schritt sein könnte. Ein Staat, der nicht nur seinen Vertretern oder der Klientel (die "Elite") dient, sondern, so seifig das auch tönen mag, für die Gesamtbevölkerung einsteht und kurzfristige Partikulärinteressen zu ignorieren weiss.
8 meses en camino
desde tierra del fuego hacia mexico
Donnerstag, 14. Juni 2012
Mittwoch, 16. Mai 2012
Wer hat an der Uhr gedreht?
Das wars auch schon, dies ist der letzte Eintrag über unsere fantastischen 8 Monate Lateinamerika. Wegi wird dann kraft seiner Profession noch kurz einen eigenen Eintrag über ein paar wirtschaftliche Gegebenheiten verfassen, der dürfte aber nur ein paar Wenige interessieren.
Vorab lassen wir Euch ein herzliches Dankeschön zukommen. Ihr habt uns aufmerksam verfolgt, uns Mails geschrieben, Kommentare verfasst etc. Diese Zeichen von Zuhause waren für uns immer sehr wichtig und ermöglichten uns letzten Endes, unsere Reise noch mehr zu geniessen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Berichte bisweilen etwas langfädig daherkamen, aber der Blog soll ja auch so etwas wie ein Vera-und-Wegi Tagebuch sein, das wir zurück in der Schweiz "tischelen" und in Albumform drucken werden.
Unsere erste Station in México hiess San Cristóbal de las Casas, eine lebendige und wunderschöne Kolonialstadt. Auch ein Berner merkt sofort, México ist reicher als viele andere lateinamerikanische Staaten. Umso mehr hat uns überrascht, wie günstig hier das Leben ist, Bolivien lässt grüssen.
Von San Cristóbal aus unternahmen wir einen Zweitagesausflug nach Palenque, abermals eine bedeutende Maya-Stätte. Ganz ohne Komplikationen verlief dieser Trip jedoch nicht: Wer weiss denn schon, dass in México die Uhren anders ticken als in Guatemala? Und dann ist hier erst noch eine Stunde später, was so gar nicht mit unserem geographischen Sinn übereinstimmen will. He nu, wir erfuhrens, als uns der freundliche Mann am Schalter der Busgesellschaft verdutzt verriet, dass unser Bus schon fast eine Stunde auf der Strecke sei. Dumm nur, dass wir das Ticket schon gekauft hatten und Umbuchungen nur beschränkt möglich sind. Zum Glück sind die Buspreise in México bezahlbar. Leicht enerviert setzten wir uns in das nächste Gefährt und wurden 5 Stunden später in Palenque von einer feucht-schwülen Hitzewand begrüsst. Vielleicht war es das, was Wegi so aus der Bahn warf. Schon vor dem Znachtessen entleerte er seinen Magen und liess dann am Tisch keine Vernunft walten: Die eine Hälfte des bestellten Mahls liess er beschämt auf dem Teller zurück, die andere landete wenig später in der Kloschüssel. Bis ca. in der Mitte der Nacht plagte ihn dann auch noch Fieber, ehe am nächsten Morgen alles wieder normal schien - bis auf etwas schwache Beine, was ihn angesichts der steilen und hohen Tempel jedoch ziemlich ins Schwitzen brachte. Nun, trotz allem war es ein absolut lohnenswerter Ausflug.
Der letzte Tag in San Cristóbal stand neben einem Ausflug ins schöne Umland ganz im Zeichen von Wegis Haaren. Ein letztes Mal irrte er im riesigen Markt umher auf der Suche nach einem Coiffeur. Versteckt hinter den Ständen, die lebendige Hühner feilbieten, wurde er endlich fündig. Für umgerechnet 2 Franken (inkl. grosszügigem Trinkgeld) wurde die Wolle fachgerecht entfernt und nach getaner Arbeit der Kopf mit einem handelüblichen Staubsauger gesäubert (schon allein dafür hat sich der Preis gelohnt).
Die drei letzten Nächte in México City verbrachten wir bei einer französischen Familie, die hier seit über 10 Jahren in einem ruhigen und gemütlichen Arbeiterwohnquartier heimisch ist. Eine exzellente Wahl.
Ganze 28 Jahre gibt es Vera nun schon, die Pyramiden von Teotihuacán (etwas ausserhalb der Stadt), die wir an ihrem Geburtstag unter höchster Anstrengung (hallo, wo bleibt unsere Form?) erklommen, sind schon einiges älter. Am Abend schmissen wir uns in die schönsten Kleider, die wir finden konnten, und liessen uns in einem französischen Gourmettempel namens "Le bouchon" (wo sich sonst vornehmlich Kravattenträger und Hochglanzweibchen rumtreiben) kulinarisch verwöhnen. Das geht hier in México, wie gesagt, es ist ziemlich günstig, auch die Luxusbeizen. Und da gönnt man sich einmal so etwas, und erntet nur Dünnpfiff. Das erste Mal überhaupt in Lateinamerika (zusammengezählt nun schon ca. ein Jahr) erwischte es auch Wegi, und zwar so richtig. Unsere Mägen sind sich halt nun eher einfacheren Eigen- und Strassenfood gewöhnt, mit Delikatessen à la française haben sie offensichtlich ihre liebe Mühe. Wir sehens so: Veras Geburtstag wurde dadurch nur noch unvergesslicher!
Am Tag darauf erkundeten wir bleich und käsig die Riesenstadt (riesig ist definitv das falsche Wort, aber wir finden kein "grösseres"). Es gibt hier wirklich Einiges zu sehen, und wir gaben uns auch alle Mühe, mussten aber irgendeinmal nach ca. 8 Stunden von Bauchkrämpfen geplagt kapitulieren. Man muss wissen, aufgrund der Menschenmassen kann je nach Tageszeit die normalerweise nicht zeitintensive Rückkehr zur Unterkunft mit der U-Bahn schon mal 1.5 Stunden dauern.
Am definitiv letzten Tag stand neben der Bekämpfung unserer unerwünschten Darmgäste insbesondere packen auf dem Programm. Daneben versuchten wir, so gut wie möglich zu packen und schliesslich blieb auch noch etwas Zeit, um zu packen. Nach getaner Arbeit nutzten wir die letzten Stunden, um das Estadio Azteca, eines der grössten und geschichtsträchtigsten Fussballstadien der Welt, zu besichtigen (jaja, Wegis Wunsch).
So, zum Abschluss möchten wir nun noch - im Rahmen eines stichwortartigen Resümees - kurz auf die fantastischen und unvergesslichen vergangenen knapp 8 Monate zurückblicken.
1. RUBRIK. UNSERE...
...absoluten Höhepunkte: Besteigung Cotopaxi (Ecu); Sprachschule Sucre (Bol); Islas Galapagos (Ecu); Wanderung Ciudad Perdida (Col); Menschen in Guatemala; Manu Chao Konzert Medellín (Col); Besuch Spiel der Boca Juniors (Arg)
...Lieblingsländer: Bolivia; Colombia; Argentina
...Lieblingsstädte: Sucre (Bol); Medellín (Col); Antigua (Gua); Montevideo (Uru)
...schönsten Tagesausflüge: Cataratas Iguazú (Arg); Glaciar Perito Moreno (Arg); Velotour San Pedro de Atacama (Chi)
...Lieblingsnahrung: Empanadas (Arg); Vino tinto y Cerveza (Arg/Chi); Jugos (überall)
...Lieblingsbeiz: Allerlei bei Chez Vera und Wegi (global); Steeeakk im El Federal Buenos Aires (Arg); Steeeeak und Vino in der Bodega Azúl Mendoza (Arg); Pizzziiii im Kulturzentrum Ciudad Móvil Cartagena (Col)
...Lieblingsunterkunft: Secret Garden Cotopaxi (Ecu); El Hogar, San Augustín (Col); Lleras Park Hostel, Medellín (Col); Hostel de la Viuda, Punta del Diablo (Uru); Guesthouse Jade, México City (Mex)
...angenehmste Busfahrt: Buenos Aires - Puerto Iguazú (Arg), 18 Stunden, Liegesitze, Decken, Kissen, DVD, gutes Essen, Wein, Whisky (!), kaum Bodenwellen (!!!)
...schlimmste Busfahrt: Córdoba - Salta (Arg, nur für Vera): Kaaalt, keine Decken, grosse Benzinwolke im Bus, mickriges Sandwich, idiotischer Busfahrer, noch idiotischerer Helfer
...bester Ausgang (auch wenn es knapp eine Hand voll gab, wir sind halt schon etwas gealtert): Montevideo (Uru); Sucre (Bol)
2. RUBRIK. AM...
...meisten Wein getrunken: Argentina
...meisten Bier getrunken: Süd- und Mittelamerika
...meisten Spanisch gelabert: Bolivia, Colombia
...wenigsten Spanisch gelabert: Ecuador
...meisten Zeit im Bus verbracht: Argentina
...meisten Ärger gehabt: Grenzübergang Peru/Ecuador
...meisten geshoppt: Bolivia
...meisten Sport getrieben: Bolivia (Volley, Joggen, Thaibo) und Uruguay (Joggen, Volley)
...meisten Geld liegen lassen (pro Tag): Ecuador
...wenigsten Geld liegen lassen (pro Tag): Bolivia, México
...meisten hat sich Wegi über Vera geärgert, weil sie seine hervorragenden und unschlagbaren Kartenlese- und Orientierungsfähigkeit chronisch unterschätzte
...meisten hat sich Vera über Wegi geärgert, weil er in einem ständigen Chaos durch die Welt wandelt und dabei (total unwichtige:)) Sachen verliert (z.B. Memory Stick, Gepäcktickets, Natel, Sonnenbrille etc.)
...meisten geschwitzt: Ciudad Perdida (Col); Tikal (Gua)
...meisten gefroren (nur Vera hat gefroren): In den sinnlos überklimatisierten Bussen in beinahe allen Ländern
...meisten Blaateren an den Füssen geholt: Buenos Aires/Montevideo (es gibt Leute, die erkunden Millionenstädte zu Fuss:))
...meisten zum Denken angeregt: Minen von Potosí inkl. Film "The Devil's Miner" (Bol); Allgemein die grosse sichtbare (absolute) Armut; Der bolivianische Alltag (Aufklärung, Wissensstand, Rollenverteilung in der Familie etc., kennengelernt durch die vielen Gespräche mit den Sprachlehrern); Sicht-, riech- und spürbare (lokale) Umweltzerstörung (Abfall, Wasser, Luft)
...am meisten gehasst:
3. RUBRIK, ERKENNTNISSE UND GELERNTE LEKTIONEN. WIR...
...sind immer noch zusammen und haben es auch weiterhin vor :)
...haben Spanisch gelernt
...zählen uns definitiv nicht zu den typischen Rucksacktouristen (Gesprächsthemen: Wo war der wildeste Ausgang? Wer hat das Krasseste/Gefährlichste erlebt? Wer reist am billigsten?). Nicht dass wir uns abgekapselt hätten, denn natürlich haben wir wundervolle Leute getroffen und Kontakte geschknüpft. Wir mieden halt einfach die grossen Partyhostels und Backpackerdiscos
...kommen wieder
...gehen wieder
...wie auch immer
...kommen immer wieder nach Hause
...sind unterschiedlich (hoffentlich doch!): Wegi z.B. ist gegenüber anderen Leute viel offener als Vera, die sich lieber zurückzieht
...haben das Gefühl, dass wir das "Rucksackreisen" im Griff haben
...mögen das Englische nicht so (definitiv Vera)
...sind schon so weit, dass es sich auf einer unter zweistündigen Busfahrt kaum lohnt, die Jacke auszuziehen
...fanden es etwas komisch, in armen Ländern über 5 Rappen zu verhandeln und verzichteten deshalb weitestgehend darauf
...müssen uns eingestehen, dass pro Person eigentlich ein 180 Liter Rucksack nötig gewesen wäre
VERA...
...trinkt Bier!
...ist Avocadosüchtig
...ist Käsesüchtig
...findet Justus Jonas klugscheisserisch
...verfügt über bei Mücken sehr beliebtes Blut
...schafft Ordnung
WEGI...
...ist Fussballsüchtig
...ist T-Shirt-süchtig
...hasst den FC Bayern München (das ist schon seit dem 26. April 1983 so)
...hat immer noch keine Ahnung, wies beruflich weitergeht
...kann auch Durchfall bekommen
...schafft Unordnung
Vorab lassen wir Euch ein herzliches Dankeschön zukommen. Ihr habt uns aufmerksam verfolgt, uns Mails geschrieben, Kommentare verfasst etc. Diese Zeichen von Zuhause waren für uns immer sehr wichtig und ermöglichten uns letzten Endes, unsere Reise noch mehr zu geniessen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Berichte bisweilen etwas langfädig daherkamen, aber der Blog soll ja auch so etwas wie ein Vera-und-Wegi Tagebuch sein, das wir zurück in der Schweiz "tischelen" und in Albumform drucken werden.
Unsere erste Station in México hiess San Cristóbal de las Casas, eine lebendige und wunderschöne Kolonialstadt. Auch ein Berner merkt sofort, México ist reicher als viele andere lateinamerikanische Staaten. Umso mehr hat uns überrascht, wie günstig hier das Leben ist, Bolivien lässt grüssen.
| Adios Chicken buses (hier für einmal im traditionellen Kleid) |
| Zementierung der Ungleichheit: Schuhe putzen anstatt zur Schule gehen, für viel zu viele der traurige und folgenschwere Alltag |
| Wirklich nichts für Tierfreunde. Für einmal kommen die Hühner aufs Dach und nicht unter den Sitz |
| Also wirklich, wer nickt denn bei ??? einfach ein... Solche Bilder gäbe es zu Hunderten, hätte Wegi jedes Mal die Kamera gezückt |
| Angekommen in San Cristóbal de las Casas |
| Wohl die beste Aussicht, die wir kriegen konnten. Auf den Aussichtshügeln versperrten uns Pinien die Sicht |
| Käfer sind in México sehr beliebt, egal in welchem Zustand |
| Wir haben nicht gewusst, dass das Bier hier ab und zu auch in einer 1.25 Liter Flasche daherkommt, geleert wurde es trotzdem |
| Kartenspielen, ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Reise |
Von San Cristóbal aus unternahmen wir einen Zweitagesausflug nach Palenque, abermals eine bedeutende Maya-Stätte. Ganz ohne Komplikationen verlief dieser Trip jedoch nicht: Wer weiss denn schon, dass in México die Uhren anders ticken als in Guatemala? Und dann ist hier erst noch eine Stunde später, was so gar nicht mit unserem geographischen Sinn übereinstimmen will. He nu, wir erfuhrens, als uns der freundliche Mann am Schalter der Busgesellschaft verdutzt verriet, dass unser Bus schon fast eine Stunde auf der Strecke sei. Dumm nur, dass wir das Ticket schon gekauft hatten und Umbuchungen nur beschränkt möglich sind. Zum Glück sind die Buspreise in México bezahlbar. Leicht enerviert setzten wir uns in das nächste Gefährt und wurden 5 Stunden später in Palenque von einer feucht-schwülen Hitzewand begrüsst. Vielleicht war es das, was Wegi so aus der Bahn warf. Schon vor dem Znachtessen entleerte er seinen Magen und liess dann am Tisch keine Vernunft walten: Die eine Hälfte des bestellten Mahls liess er beschämt auf dem Teller zurück, die andere landete wenig später in der Kloschüssel. Bis ca. in der Mitte der Nacht plagte ihn dann auch noch Fieber, ehe am nächsten Morgen alles wieder normal schien - bis auf etwas schwache Beine, was ihn angesichts der steilen und hohen Tempel jedoch ziemlich ins Schwitzen brachte. Nun, trotz allem war es ein absolut lohnenswerter Ausflug.
| Ähm...ok, das wäre dann Palenque (Hasen spielten bei den Mayas eine wichtige Rolle) |
| Immer noch etwas käsig nach der Attacke des Vortags |
| Ein Schlänglein, das erste lebendige auf unserer Reise (in Kolumbien sahen wir einmal ein von einem Auto geköpftes) |
| Ein falscher Schritt und wir hätten wohl die Rega aufbieten müssen |
| Schattenschleicher |
Der letzte Tag in San Cristóbal stand neben einem Ausflug ins schöne Umland ganz im Zeichen von Wegis Haaren. Ein letztes Mal irrte er im riesigen Markt umher auf der Suche nach einem Coiffeur. Versteckt hinter den Ständen, die lebendige Hühner feilbieten, wurde er endlich fündig. Für umgerechnet 2 Franken (inkl. grosszügigem Trinkgeld) wurde die Wolle fachgerecht entfernt und nach getaner Arbeit der Kopf mit einem handelüblichen Staubsauger gesäubert (schon allein dafür hat sich der Preis gelohnt).
![]() |
| Mit einem ähnlichen, allerdings etwas älteren Modell wurde Wegis Kopf geputzt. Leider gibts kein Foto vom Originalschauplatz, Wegis fotographische Bemühungen haben in letzter Zeit etwas nachgelassen |
| In Höhlen nahe San Cristóbal, ein vor allem bei Einheimischen beliebtes Ausflugsziel |
| Die für diese Gegend typischen Pinienwälder sind ein wunderbares Erholungsgebiet. Es wäre allerdings noch deutlich schöner, wenn... |
| ...man etwas mehr an die eigene Gesundheit und Umwelt denken und deshalb das Auto nicht gleich zur Grillstelle mitnehmen würde |
Ganze 28 Jahre gibt es Vera nun schon, die Pyramiden von Teotihuacán (etwas ausserhalb der Stadt), die wir an ihrem Geburtstag unter höchster Anstrengung (hallo, wo bleibt unsere Form?) erklommen, sind schon einiges älter. Am Abend schmissen wir uns in die schönsten Kleider, die wir finden konnten, und liessen uns in einem französischen Gourmettempel namens "Le bouchon" (wo sich sonst vornehmlich Kravattenträger und Hochglanzweibchen rumtreiben) kulinarisch verwöhnen. Das geht hier in México, wie gesagt, es ist ziemlich günstig, auch die Luxusbeizen. Und da gönnt man sich einmal so etwas, und erntet nur Dünnpfiff. Das erste Mal überhaupt in Lateinamerika (zusammengezählt nun schon ca. ein Jahr) erwischte es auch Wegi, und zwar so richtig. Unsere Mägen sind sich halt nun eher einfacheren Eigen- und Strassenfood gewöhnt, mit Delikatessen à la française haben sie offensichtlich ihre liebe Mühe. Wir sehens so: Veras Geburtstag wurde dadurch nur noch unvergesslicher!
| Offenbar die drittgrösste Pyramide der Welt, Pirámide del Sol in Teotihuacán |
| Hier waren wir auf der Flucht vor drei ziemlich penetranten Zürcherinnen und posen vor der etwas kleineren Pirámide de la Luna |
Am Tag darauf erkundeten wir bleich und käsig die Riesenstadt (riesig ist definitv das falsche Wort, aber wir finden kein "grösseres"). Es gibt hier wirklich Einiges zu sehen, und wir gaben uns auch alle Mühe, mussten aber irgendeinmal nach ca. 8 Stunden von Bauchkrämpfen geplagt kapitulieren. Man muss wissen, aufgrund der Menschenmassen kann je nach Tageszeit die normalerweise nicht zeitintensive Rückkehr zur Unterkunft mit der U-Bahn schon mal 1.5 Stunden dauern.
Am definitiv letzten Tag stand neben der Bekämpfung unserer unerwünschten Darmgäste insbesondere packen auf dem Programm. Daneben versuchten wir, so gut wie möglich zu packen und schliesslich blieb auch noch etwas Zeit, um zu packen. Nach getaner Arbeit nutzten wir die letzten Stunden, um das Estadio Azteca, eines der grössten und geschichtsträchtigsten Fussballstadien der Welt, zu besichtigen (jaja, Wegis Wunsch).
| Wir waren bei mexikanischen Schülern äusserst beliebt für Interviews. Insgesamt 5 Mal standen wir Red und Antwort (verteilt in der ganzen Innenstadt) |
| Auch wenn der lästige Smog nicht wäre, würde man wohl das Ende der Stadt nicht sehen |
| Die riesige Plaza de la Constitución inkl. Monsterfahne und Fussgängerzone |
| México City hat ein grosses (alles ist gross hier) Verkehrsproblem mit entsprechenden Auswirkungen auf Klima, Augen und Lungen |
| Palacio de Bellas Artes |
| Auch einer der kleinsten Schweizer Kantone, den wohl nicht mal alle Schweizer kennen, ist prominent vertreten im Riesenmoloch México City |
| Monumento a la Independencia |
| Estadio Azteca, einst Spielplatz von Pele, Maradona, Thomas Häberli etc. |
| Auch das berühmteste Tor, das keines war, wurde hier erzielt (Maradonas Hand Gottes 1986) |
1. RUBRIK. UNSERE...
...absoluten Höhepunkte: Besteigung Cotopaxi (Ecu); Sprachschule Sucre (Bol); Islas Galapagos (Ecu); Wanderung Ciudad Perdida (Col); Menschen in Guatemala; Manu Chao Konzert Medellín (Col); Besuch Spiel der Boca Juniors (Arg)
...Lieblingsländer: Bolivia; Colombia; Argentina
...Lieblingsstädte: Sucre (Bol); Medellín (Col); Antigua (Gua); Montevideo (Uru)
...schönsten Tagesausflüge: Cataratas Iguazú (Arg); Glaciar Perito Moreno (Arg); Velotour San Pedro de Atacama (Chi)
...Lieblingsnahrung: Empanadas (Arg); Vino tinto y Cerveza (Arg/Chi); Jugos (überall)
...Lieblingsbeiz: Allerlei bei Chez Vera und Wegi (global); Steeeakk im El Federal Buenos Aires (Arg); Steeeeak und Vino in der Bodega Azúl Mendoza (Arg); Pizzziiii im Kulturzentrum Ciudad Móvil Cartagena (Col)
...Lieblingsunterkunft: Secret Garden Cotopaxi (Ecu); El Hogar, San Augustín (Col); Lleras Park Hostel, Medellín (Col); Hostel de la Viuda, Punta del Diablo (Uru); Guesthouse Jade, México City (Mex)
...angenehmste Busfahrt: Buenos Aires - Puerto Iguazú (Arg), 18 Stunden, Liegesitze, Decken, Kissen, DVD, gutes Essen, Wein, Whisky (!), kaum Bodenwellen (!!!)
...schlimmste Busfahrt: Córdoba - Salta (Arg, nur für Vera): Kaaalt, keine Decken, grosse Benzinwolke im Bus, mickriges Sandwich, idiotischer Busfahrer, noch idiotischerer Helfer
...bester Ausgang (auch wenn es knapp eine Hand voll gab, wir sind halt schon etwas gealtert): Montevideo (Uru); Sucre (Bol)
2. RUBRIK. AM...
...meisten Wein getrunken: Argentina
...meisten Bier getrunken: Süd- und Mittelamerika
...meisten Spanisch gelabert: Bolivia, Colombia
...wenigsten Spanisch gelabert: Ecuador
...meisten Zeit im Bus verbracht: Argentina
...meisten Ärger gehabt: Grenzübergang Peru/Ecuador
...meisten geshoppt: Bolivia
...meisten Sport getrieben: Bolivia (Volley, Joggen, Thaibo) und Uruguay (Joggen, Volley)
...meisten Geld liegen lassen (pro Tag): Ecuador
...wenigsten Geld liegen lassen (pro Tag): Bolivia, México
...meisten hat sich Wegi über Vera geärgert, weil sie seine hervorragenden und unschlagbaren Kartenlese- und Orientierungsfähigkeit chronisch unterschätzte
...meisten hat sich Vera über Wegi geärgert, weil er in einem ständigen Chaos durch die Welt wandelt und dabei (total unwichtige:)) Sachen verliert (z.B. Memory Stick, Gepäcktickets, Natel, Sonnenbrille etc.)
...meisten geschwitzt: Ciudad Perdida (Col); Tikal (Gua)
...meisten gefroren (nur Vera hat gefroren): In den sinnlos überklimatisierten Bussen in beinahe allen Ländern
...meisten Blaateren an den Füssen geholt: Buenos Aires/Montevideo (es gibt Leute, die erkunden Millionenstädte zu Fuss:))
...meisten zum Denken angeregt: Minen von Potosí inkl. Film "The Devil's Miner" (Bol); Allgemein die grosse sichtbare (absolute) Armut; Der bolivianische Alltag (Aufklärung, Wissensstand, Rollenverteilung in der Familie etc., kennengelernt durch die vielen Gespräche mit den Sprachlehrern); Sicht-, riech- und spürbare (lokale) Umweltzerstörung (Abfall, Wasser, Luft)
...am meisten gehasst:
| Malditas Bodenwellen, dies hier mehr gibt, als Schnauzträger |
...sind immer noch zusammen und haben es auch weiterhin vor :)
...haben Spanisch gelernt
...zählen uns definitiv nicht zu den typischen Rucksacktouristen (Gesprächsthemen: Wo war der wildeste Ausgang? Wer hat das Krasseste/Gefährlichste erlebt? Wer reist am billigsten?). Nicht dass wir uns abgekapselt hätten, denn natürlich haben wir wundervolle Leute getroffen und Kontakte geschknüpft. Wir mieden halt einfach die grossen Partyhostels und Backpackerdiscos
...kommen wieder
...gehen wieder
...wie auch immer
...kommen immer wieder nach Hause
...sind unterschiedlich (hoffentlich doch!): Wegi z.B. ist gegenüber anderen Leute viel offener als Vera, die sich lieber zurückzieht
...haben das Gefühl, dass wir das "Rucksackreisen" im Griff haben
...mögen das Englische nicht so (definitiv Vera)
...sind schon so weit, dass es sich auf einer unter zweistündigen Busfahrt kaum lohnt, die Jacke auszuziehen
...fanden es etwas komisch, in armen Ländern über 5 Rappen zu verhandeln und verzichteten deshalb weitestgehend darauf
...müssen uns eingestehen, dass pro Person eigentlich ein 180 Liter Rucksack nötig gewesen wäre
VERA...
...trinkt Bier!
...ist Avocadosüchtig
...ist Käsesüchtig
...findet Justus Jonas klugscheisserisch
...verfügt über bei Mücken sehr beliebtes Blut
...schafft Ordnung
WEGI...
...ist Fussballsüchtig
...ist T-Shirt-süchtig
...hasst den FC Bayern München (das ist schon seit dem 26. April 1983 so)
...hat immer noch keine Ahnung, wies beruflich weitergeht
...kann auch Durchfall bekommen
...schafft Unordnung
Dienstag, 8. Mai 2012
rickschgtrzgarck + Sonrisa
Genau so erlebten wir Guatemala: Einerseits hört man hier noch oft die indigenen Sprachen, ca. 22 an der Zahl. Und andererseits sind wir auf unglaublich nette und freundliche Menschen gestossen, die einem ständig ein Lächeln schenken, auch wenn man sich nur auf der Strasse kreuzt. Es ist angesichts dessen schwer vorstellbar, dass Guatemala ein derart gefährliches und gewalttägiges Land sein soll (was wir natürlich nicht gänzlich in Abrede stellen wollen, denn wir haben so Einiges zu Ohren bekommen. Wer sich ein düsteres Bild machen will, dem legen wir einen Besuch auf www.eda.admin.ch nahe).
Auch steht dieses überaus schleche Image in scheinbarem Gegensatz zu der (Un-)Menge an Touristen, die hier rumgammeln. Antigua beispielsweise - eine der schönsten Orte, die wir auf der ganzen Reise angetroffen haben - ist fest in ausländischer Hand und es wird beinahe mehr Englisch als Spanisch gesprochen. Nun, wohl wegen der Gefahren und Ärgernisse hat sich in Guatemala eine Art Parallelstruktur, bestehend aus sicheren, schnellen und erstaunlicherweise oft auch bezahlbaren Tür-zu-Tür Transportangeboten entwickelt. Auch wir haben davon ab und an Gebrauch gemacht, jedoch genau so versucht, uns bei Reisen mit den "Chicken Buses" (=alte, meist total gepimpte amerikanische Schulbusse) unters gemeine Volk (und zwischendurch auch Getier, der Name "Chicken Bus" kommt nicht von sonst) zu mischen.
Wir fühlten uns jedenfalls kaum einmal unsicher und haben dieses wunderbare Land in vollen Zügen genossen. Eigentlich wollten wir ja etwas mehr Zeit in Mexico verbringen, schlussendlich sind wir aber trotzdem ganze zwei Wochen in Guatemala geblieben. So konnten wir relativ viel sehen, auch wenn natürlich nicht in der Tiefe wie bis anhin:
Auch steht dieses überaus schleche Image in scheinbarem Gegensatz zu der (Un-)Menge an Touristen, die hier rumgammeln. Antigua beispielsweise - eine der schönsten Orte, die wir auf der ganzen Reise angetroffen haben - ist fest in ausländischer Hand und es wird beinahe mehr Englisch als Spanisch gesprochen. Nun, wohl wegen der Gefahren und Ärgernisse hat sich in Guatemala eine Art Parallelstruktur, bestehend aus sicheren, schnellen und erstaunlicherweise oft auch bezahlbaren Tür-zu-Tür Transportangeboten entwickelt. Auch wir haben davon ab und an Gebrauch gemacht, jedoch genau so versucht, uns bei Reisen mit den "Chicken Buses" (=alte, meist total gepimpte amerikanische Schulbusse) unters gemeine Volk (und zwischendurch auch Getier, der Name "Chicken Bus" kommt nicht von sonst) zu mischen.
Wir fühlten uns jedenfalls kaum einmal unsicher und haben dieses wunderbare Land in vollen Zügen genossen. Eigentlich wollten wir ja etwas mehr Zeit in Mexico verbringen, schlussendlich sind wir aber trotzdem ganze zwei Wochen in Guatemala geblieben. So konnten wir relativ viel sehen, auch wenn natürlich nicht in der Tiefe wie bis anhin:
- In Antigua genossen wir Müssiggang und koloniales Flair, während wir als körperliche Ertüchtigung zwei Vulkane bestiegen.
- Noch einmal richtig schwitzen mussten wir in Tikal, der Mutter aller Maya-Ruinen, als wir in tropisch-feuchtem Klima die eindrücklichen Tempel erklommen.
- Zum Schluss liessen wir uns in der zwar nicht besonders schönen, aber interessanten und authentischen Stadt Quezaltenango (Xela) nieder. Von dort aus gingen wir auf dem lebendigen Märit in Chichicastenango (Chichi) auf Shopping- und Feilsch-tour und erkundeten zu Fuss und per Schiffchen die Gegend um Panajachel und den Lago de Atitlán.
| Dachterrasse im Hostel in Antigua: Die einen geniessen die Aussicht auf den Vulkan Agua, die anderen schlafen |
| Auch Guatemala ist ein Kaffee-Land und wir haben viel Zeit |
| 06:00 an Wegis Geburtstag und bereits eine Stunde unterwegs auf den Gipfel des erloschenen Vulkans Acatenango (3976 m ü.M.) |
| Letzter Halt vor dem Gipfelsturm, welch Freude bei der Sicht! |
| Doch obacht: Vielleicht 5 Minuten später |
| Auf dem Gipfel mit herrlicher Aussicht auf den Volcán de Fuego. Da ahnten wir noch nichts... :) |
| Sehr lange blieben wir nicht, es war saukalt |
| Mit solchen Aussichten machte sich Wegi selber ein schönes Geburtstagsgeschenk |
| Am Abend gabs einheimische Kost vom Feinsten (Chile relleno) |
| Der wohl längste Geburtstag in Wegis xy Jahren neigt sich langsam dem Ende zu |
| Abrupter Szenenwechsel: Im feucht-heissen Tikal begrüsste uns zuallererst ein Äffchen |
| Die Mayas waren gute Baumeister: Nicht der Tempel, sondern die Kamera lag schief |
| So könnte der letzte Maya ausgesehen haben |
| Hatte kein Auge für die Ruinen, sieht sie ja jeden Tag |
| Dachterrassenkitsch in Flores, in der Nähe von Tikal |
| Der letzte Maya wird nicht gerne beim Essen gestört |
| Zurück in Antigua widmeten wir uns einer unserer Lieblingsbeschäftigungen: Jugos!... |
| ...bevor wir wieder in die Höhe strebten, zusammen mit ein paar anderen Wahnsinnigen |
| Guatemala ist leider nicht sehr sauber, auch die Wanderwege gleichen bisweilen Müllhalden |
| Unser Nachtlager auf über 3000 m ü.M |
| Der Wein war gut, GLÜHwein wäre aber wohl passender gewesen... |
| ...wie man hier unschwer zu erkennen vermag |
| Unser Ziel, der ziemlich aktive Volcán de Fuego (3767 m ü.M.), zeigte sich anfangs noch bedeckt... |
| ...erst in der Nacht entblösste er sich |
| Acatenango, dort oben standen wir ja auch schon |
| Ganz rauf kann man nicht, bzw. dann würde man ziemlich sicher in Ascheform runtergeweht |
| Bergler vereint: Zwei Inder und zwei Schweizer |
| Muss gemäss Vera auch mal gesagt werden: Alles was rumliegt gehört Wegi (ausser der Bodylotion auf dem Nachttisch). Veras Hab und Gut liegt schön geordnet und kompakt gelagert an einem kleinen Fleck |
| Typisches Vera und Wegi Abendprogramm: Essen, trinken, laveren, spielen und Musik hören |
| Quezaltenango |
| In vielerlei Hinsicht erinnert uns Guatemala an Bolivien (hier Märit in Quezaltenango) |
| Hektisches Märittreiben in Chichicastenango |
| Vera am Feilschen, wir waren gut, sehr gut! |
| Es ist Nebensaison in Guatemala |
| Fischer auf dem Lago de Atitlán |
| Erinnerte uns etwas an die Seen im Tessin. Erstaunt waren wir über die unzähligen Villen, die das Ufer säumen (übrigens wohnt hier zweitweilig auch Martin Suter) |
| Wir nannten unseren temporärer Begleiter El Gandalfo |
| Auf 3 Guatemalteken kommt ein Chickenbus, schätzungsweise |
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