Auch steht dieses überaus schleche Image in scheinbarem Gegensatz zu der (Un-)Menge an Touristen, die hier rumgammeln. Antigua beispielsweise - eine der schönsten Orte, die wir auf der ganzen Reise angetroffen haben - ist fest in ausländischer Hand und es wird beinahe mehr Englisch als Spanisch gesprochen. Nun, wohl wegen der Gefahren und Ärgernisse hat sich in Guatemala eine Art Parallelstruktur, bestehend aus sicheren, schnellen und erstaunlicherweise oft auch bezahlbaren Tür-zu-Tür Transportangeboten entwickelt. Auch wir haben davon ab und an Gebrauch gemacht, jedoch genau so versucht, uns bei Reisen mit den "Chicken Buses" (=alte, meist total gepimpte amerikanische Schulbusse) unters gemeine Volk (und zwischendurch auch Getier, der Name "Chicken Bus" kommt nicht von sonst) zu mischen.
Wir fühlten uns jedenfalls kaum einmal unsicher und haben dieses wunderbare Land in vollen Zügen genossen. Eigentlich wollten wir ja etwas mehr Zeit in Mexico verbringen, schlussendlich sind wir aber trotzdem ganze zwei Wochen in Guatemala geblieben. So konnten wir relativ viel sehen, auch wenn natürlich nicht in der Tiefe wie bis anhin:
- In Antigua genossen wir Müssiggang und koloniales Flair, während wir als körperliche Ertüchtigung zwei Vulkane bestiegen.
- Noch einmal richtig schwitzen mussten wir in Tikal, der Mutter aller Maya-Ruinen, als wir in tropisch-feuchtem Klima die eindrücklichen Tempel erklommen.
- Zum Schluss liessen wir uns in der zwar nicht besonders schönen, aber interessanten und authentischen Stadt Quezaltenango (Xela) nieder. Von dort aus gingen wir auf dem lebendigen Märit in Chichicastenango (Chichi) auf Shopping- und Feilsch-tour und erkundeten zu Fuss und per Schiffchen die Gegend um Panajachel und den Lago de Atitlán.
| Dachterrasse im Hostel in Antigua: Die einen geniessen die Aussicht auf den Vulkan Agua, die anderen schlafen |
| Auch Guatemala ist ein Kaffee-Land und wir haben viel Zeit |
| 06:00 an Wegis Geburtstag und bereits eine Stunde unterwegs auf den Gipfel des erloschenen Vulkans Acatenango (3976 m ü.M.) |
| Letzter Halt vor dem Gipfelsturm, welch Freude bei der Sicht! |
| Doch obacht: Vielleicht 5 Minuten später |
| Auf dem Gipfel mit herrlicher Aussicht auf den Volcán de Fuego. Da ahnten wir noch nichts... :) |
| Sehr lange blieben wir nicht, es war saukalt |
| Mit solchen Aussichten machte sich Wegi selber ein schönes Geburtstagsgeschenk |
| Am Abend gabs einheimische Kost vom Feinsten (Chile relleno) |
| Der wohl längste Geburtstag in Wegis xy Jahren neigt sich langsam dem Ende zu |
| Abrupter Szenenwechsel: Im feucht-heissen Tikal begrüsste uns zuallererst ein Äffchen |
| Die Mayas waren gute Baumeister: Nicht der Tempel, sondern die Kamera lag schief |
| So könnte der letzte Maya ausgesehen haben |
| Hatte kein Auge für die Ruinen, sieht sie ja jeden Tag |
| Dachterrassenkitsch in Flores, in der Nähe von Tikal |
| Der letzte Maya wird nicht gerne beim Essen gestört |
| Zurück in Antigua widmeten wir uns einer unserer Lieblingsbeschäftigungen: Jugos!... |
| ...bevor wir wieder in die Höhe strebten, zusammen mit ein paar anderen Wahnsinnigen |
| Guatemala ist leider nicht sehr sauber, auch die Wanderwege gleichen bisweilen Müllhalden |
| Unser Nachtlager auf über 3000 m ü.M |
| Der Wein war gut, GLÜHwein wäre aber wohl passender gewesen... |
| ...wie man hier unschwer zu erkennen vermag |
| Unser Ziel, der ziemlich aktive Volcán de Fuego (3767 m ü.M.), zeigte sich anfangs noch bedeckt... |
| ...erst in der Nacht entblösste er sich |
| Acatenango, dort oben standen wir ja auch schon |
| Ganz rauf kann man nicht, bzw. dann würde man ziemlich sicher in Ascheform runtergeweht |
| Bergler vereint: Zwei Inder und zwei Schweizer |
| Muss gemäss Vera auch mal gesagt werden: Alles was rumliegt gehört Wegi (ausser der Bodylotion auf dem Nachttisch). Veras Hab und Gut liegt schön geordnet und kompakt gelagert an einem kleinen Fleck |
| Typisches Vera und Wegi Abendprogramm: Essen, trinken, laveren, spielen und Musik hören |
| Quezaltenango |
| In vielerlei Hinsicht erinnert uns Guatemala an Bolivien (hier Märit in Quezaltenango) |
| Hektisches Märittreiben in Chichicastenango |
| Vera am Feilschen, wir waren gut, sehr gut! |
| Es ist Nebensaison in Guatemala |
| Fischer auf dem Lago de Atitlán |
| Erinnerte uns etwas an die Seen im Tessin. Erstaunt waren wir über die unzähligen Villen, die das Ufer säumen (übrigens wohnt hier zweitweilig auch Martin Suter) |
| Wir nannten unseren temporärer Begleiter El Gandalfo |
| Auf 3 Guatemalteken kommt ein Chickenbus, schätzungsweise |
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