2011 neigt sich in rasanten Schritten dem Ende zu. Nach den wackligen Tagen auf dem Schiff brauchten wir wieder etwas solideres unter unseren Füssen und liessen uns in Bariloche nieder. Dort regnete es erst einmal, allerdings nur Vulkanasche. Ca. 100 km weiter westlich ist im Winter (=in unserem Sommer) der chilenische Vulkan Puyehe ausgebrochen und er räuspert sich immer noch.
In Bariloche erinnerte uns nicht nur Barri, die Landschaft (Berge, alles saftig grün, Seeli) und Holzhäuser an die Schweiz, sondern insbesondere die Schoggi, die hier in rauen Mengen angepriesen wird. Wir dürfen dabei neidlos zugeben: Die Argentinier verstehen ihr Handwerk!
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| Barri-loche |
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| Schoggi ohne Ende |
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| Wind ohne Ende |
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| Von Zeit zu Zeit etwas übefordert angesichts der schieren Grösse |
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| Schwarzer Gletscher (Ventisquero Negro) |
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Nach den ganzen Süssigkeiten stand ein "kurzer" (2x13stündige Busfahrt) Abstecher ans Meer zur Península Valdés an. Mit viel Glück fanden wir sogar Unterschlupf in einem der ganz wenigen Backpackers in Puerto Pirámides auf der Halbinsel selber. Normalerweise werden die Touristen vom grösseren Puerto Madryn her- und wieder zurückgeschleppt. Einziger kleiner Makel unserer Wahl: Die Betreiberin Diva machte ihrem Namen alle Ehre. Auf dem Programm standen Walbeobachtung und Halbinselrundfahrt.
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| Plötzlich über 30 Grad: Erfrischung bitter nötig |
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| Ballena Franca Austral - Glattwal (trotz der Buggeli) |
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| Das Glück des Fotografen |
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Romantisch: Ein Leben lang in der selben Partnerschaft - Pingüino de Magellanes
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| Seehunde und -elefanten. Orkas blieben uns leider verwehrt. |
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| Guanacos | |
Wieder zurück in Bariloche gings auch gleich weiter nach Pucón, Chile. Nachdem Wegi an der Grenze bis auf die Knochen gefilzt wurde (wer einmal seine Geduld trainieren möchte, dem sei ein Grenzübertritt Argentinien - Chile wärmstens empfohlen), verbrachten wir am Fuss des immer räuchelnden Volcán Villarica in einer wunderschönen Umgebung die letzten beiden Tage zu viert. Alles stand für einmal im Zeichen des Wassers.
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| Heisse Vulkanthermen de noche |
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| Volcán Villarica von Pucón aus |
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| Laguna azul (wieso wohl?) |
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| Nur sehr kurzer Schwumm, da 8 Grad (draussen immerhin knapp 30) |
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| Adios chicas nach 5.5 Wochen Viersamkeit |
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Mendoza hiess unser nächstes Ziel. Immerhin hatten wir dort ein Date mit Sämu, einem alten Freund von Veras Familie (er flog kurz darauf für einige Zeit in die Schweiz). Leider mussten wir dafür Santiago de Chile und Valparaíso über die Kline springen lassen, das gehört halt auch zum Reisen, me cha nid z füfi u z weggli ha. Sämu ermöglichte uns Ausflüge, die dem Normaltraveller üblicherweise verwehrt bleiben. So besuchten wir mit Einheimischen fantastische Weingüter, durften vielen vielen
asados beiwohnen und, man höre und staune, erkundeten auf Pferderücken die nahen Berge (im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir für diese Tour mit privatem
guía ca. 1/5 dessen bezahlten, was in Mendoza üblich wäre). Sämu nahm sich sehr viel Zeit für uns, mehr als einmal führten wir auf seiner Veranda bei einem/zwei/drei/... hervorragenden Glas Wein angeregte Gespräche bis spät in die Nacht.
Bevor wir das alles erleben durfen, mussten wir allerdings unten durch. Die zähe Busfahrt von Pucon nach Mendoza inkl. Grenzmarathon waren noch nicht genug. Endlich in Mendoza angekommen, wurde Vera prompt von einem geschickten Langfinger um ihr Portemonnaie inkl. Kreditkarte erleichtert. Glück im Unglück: Karte gesperrt, Bargeldbestand umgerechnet "nur" minus 30 Franken und die Pässe waren noch da (wollten ein Auto mieten, hatten aber danach keinen Bock mehr). Es hätte auch schlimmer kommen können: Die Traveller, die bei der Touristenpolizei vor und nach uns an der Reihe waren (man drückt sich dort quasi die Klinke in die Hand), waren sämtliche Wertgegenstände los. Die Moral der Geschicht:
Cuidado!
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| Buenos días |
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| Passstrasse zwischen Santiago und Mendoza (es gab auch einmal eine Eisenbahn) |
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| Luna llena bei Sämu |
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| Zu Besuch in der Bodega Azul |
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| Weingüter ohne Ende |
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| Gaucho Tag = Gesässschmerzen |
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| Wer ist Willi Melliger? |
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| Sämu und seine Nachbarin MaBel Díaz zu später Stunde |
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| Rechts unsere Mietwohnung (links lebt ein argentinischer Automech und familia) |
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| Inkl. Weinvorrat |
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| Andengipfel > 5000 m.ü.M |
Die restlichen Tage in Mendoza verbrachten wir angesichts der 35 Grad mit dahinschmelzen, einem geführten Trekking (immerhin dürfen wir uns jetzt Andinisten schimpfen), sowei einem Jogging für Wahnsinnige.
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| Mendoza ist sehr grün, ohne Bäume gäbe es kein Morgen |
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| Trekking auf über 3000 m.ü.M. |
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| Die Abkühlung ist nah |
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| Wo ist W(eihnachtsbaum) |
Zu guter Letzt haben wir uns ein neues Rätsel überlegt. Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, reist man in Argentinien mehrheitlich mit dem Bus. Man kommt so am günstigsten an beinahe jedes gwünschte Ziel und lernt nebenbei auch Land und Leute besser kennen. Wir möchten deshalb von Euch wissen, wieviele Stunden wir wohl bereits in solchen Bussen verbracht haben. Dabei zählen wir die Ausflüge und Touren, die z.T. ebenfalls längere Bus- oder Autofahrten beinhalteten, nicht mit.
Chao chicos!
ganz klar, nach adam ries ergibt das 388,8 Stunden. i gseh da erhöhti frequenz vo quilmes, weme das aus indikator cha verwände, luegsch eifach das d handinneflächi sich nid uflöst ..:-)a jajaja
AntwortenLöschenMi Tipp lutet 120 std.
AntwortenLöschenWunderschöni Bilder vo euchere Tour i de Ande ufem caballo. Doch Wegi, jetzt mal ganz unter üs... was isch jetzt besser... eis ritte oder eis ässe?
Salute
FishersFritz
mis wiehnachtsgschänk a öich:
AntwortenLöschenhttp://www.youtube.com/watch?v=XbhWoR8DpGc